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5.2.2016 : Chanson- und Liederabend in der Arche Noah -
Benefizkonzert zugunsten der Halstenbeker Flüchtlinge














































Aus dem Pinneberger Tageblatt vom 9.2.2016 (Frauke Heiderhoff):

Liederabend: Benefizkonzert der Extraklasse

„So oder so ist das Leben, so oder so ist es gut. So wie das Meer ist das Leben, ewig Ebbe und Flut.“ Mit den passenden Zeilen von Hildegard Knef hat Sängerin Sabine Farr das Benefizkonzert zugunsten der Halstenbeker Flüchtlingshilfe stimmungsvoll eröffnet. 260 Menschen besuchten den zweiten Chanson- und Liederabend in der Arche Noah. „So voll ist es hier sonst nur an Weihnachten“, freute sich Pastor Malte Lei. Das Konzert führten die Mitwirkenden in dieser Form bereits im Juli 2015 im Geschwister-Scholl-Haus in Pinneberg auf. Zahlreiche Musiker beteiligten sich erneut, um Spenden für den guten Zweck zu sammeln. Das Geld kommt diesmal ausschließlich den derzeit 231 Flüchtlingen in Halstenbek zugute.

Die Diakoniebeauftragte Lilli Kerbel informierte vor Konzertbeginn über die Situation vor Ort. Die Mehrheit der Geflüchteten komme aus Syrien. Der jüngste unter ihnen sei einen Monat alt, der älteste 71 Jahre. „Sie sollten daran denken, dass die Flucht keine freiwillige Migration ist“, mahnte Kerbel. Die in Halstenbek ankommenden Menschen hätten „zumeist nichts mehr, außer ihrer Kleidung am Körper“. „Wir müssen diese Menschen auffangen und integrieren“, appellierte Kerbel an die Zuschauer. Zu den auftretenden Säingern gehörten Tamara Böhning, Sabine Farr, Katrin Hoth und Claudia Kreutz. Daphne Drischler sang Lieder wie „Yesterday“ und „Can't help falling in love“ von den Beatles und Elvis Presley. Begleitet wurde sie dabei von Heike Vajen an der Gitarre. Sabine Hilger-Gürich spielte Akkordeon, Meike Schrader sang, spielte Klavier - und wie Heike Vajen auch - Gitarre. Pianist Erek Siebel begleitete Tamara Böhning bei ihrem spritzighumorvollen Vortrag des Liedes „Stroganoff“ von Friedrich Hollaender. Musikerin Meike Schrader glänzte am Klavier mit Eigenkompositionen, darunter ihr Lied „Die Zukunft" - mit melancholisch-nachdenklichem Inhalt.

Doch auch Gabriellas Song aus dem Film „Wie im Himmel“ und die Persiflage auf Politiker „Der Ticker“ von Georg Kreisler kamen beim Publikum gut an. Die Präsentationen waren gekonnt, bisweilen äußerst fetzig und humorvoll. Die Vorsitzende des Halstenbeker Kulturkreises, Tamara Böhning, zeigte sich erfreut, erneut ein Benefizkonzert zugunsten von Flüchtlingen zu veranstalten. „Im Sommer mussten wir in Pinneberg sogar einige Menschen nach Hause schicken“, so Böhning. Für die zweite Veranstaltung Musiker zu gewinnen, sei kein Problem gewesen. „Fast alle haben wieder mitgewirkt“, sagte Böhning.

Das Publikum, darunter die Kulturkreisvorsitzende Marianne Stock aus Rellingen sowie Klaus Badewitz von der Kirchengemeinde, zeigte sich begeistert. „Es ist wichtig, dass weiterhin gespendet wird“, sagte Badewitz. Auch Kirchenmusikerin Monica Lundbeck fand lobende Worte: „Ich fand die Veranstaltung klasse. Viele der gesungenen Songs sind herrlich bissig“. Die exakte Spendensumme stand noch nicht fest. Sie wird Ende der Woche mitgeteilt. (rund 2700 €)



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