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6.6.2015 : Naturtag auf dem Rathausmarkt






























Aus dem Pinneberger Tageblatt vom 8. Juni 2015:

Für Jürgen Heidorn vom Naturschutzbund (Nabu) Pinneberg war von vornherein klar, dass er den Naturtag in Halstenbek fortsetzen wollte. Nach zwei Auflagen hatte die Volkshochschule (VHS) sich zurückgezogen. Zu wenig Resonanz. „Einige ehemalige Kursleiter der VHS und Gartenbesitzer haben sich zusammengetan, um diesen Tag auch zum dritten Mal durchzuführen“, sagte Heidorn am Sonnabend. Zwölf Aussteller gewannen der Naturschutzbund Pinneberg, der Verein Holsteiner Imker sowie der Halstenbeker Kleingartenverein, die als neuer Veranstalter agierten. Bürgermeisterin Linda Hoß-Rickmann übernahm die Schirmherrschaft.

Direkt am Eingang zur Ausstellermeile hatte der Kleingartenverein Halstenbek Position bezogen. „Alle Pflanzen stammen aus den Gärten unserer Mitglieder und wurden selbst gezogen“, erläuterte Vorstandsmitglied Monika Lieder die Pflanzenauswahl. Mit Pastinaken, Steckrüben und Eiskraut lag der Fokus auf historischen Gemüsesorten. Gartenfreunde fanden dort aber auch Setzlinge von Zitronenmelisse und Wassermelone. Eine bunte Auswahl aus den Gärten der 195 Vereinsmitglieder.

Direkt gegenüber hatte Klaus Bartels seinen Stand aufgebaut. Im Angebot: selbst gekelterte Weine aus Holunder, Regentrauben, Wildpflaumen und vielen anderen Früchten, die in heimischen Gärten wachsen. Vor allem in Bartels eigenem: dem „Dockenhudener Knick Garten.“ Wer sich nach der Probe überzeugen ließ, durfte selbst entscheiden, was er für den Wein aus der eigenen Region zahlt. Die Einnahmen kommen der Jusua Gemeinde in Schenefeld zu Gute, die einen barrierefreien Zugang erhalten soll. Bartels beteiligte sich zudem wie fünf weitere Hobbygärtner an der Aktion „Offener Garten“. Fünf Grundstücksbesitzer im Westen Halstenbeks und einer in Krupunder öffneten am Sonnabend ihre Gartentore, um die Besucher zu empfangen.

In den Arbeitsgruppen konnten die Teilnehmer ihr Wissen rund um Natur und Umwelt auffrischen. Imkerin Christa Kluxen vermittelte Informationen rund um die Imkerei. Uwe Langrock vom Nabu Pinneberg führte Interessierte durch die Grünanlagen an der Heidkampstwiete – inklusive Vogelzählung. Naturtag-Organisator Heidorn musste seinen Workshop zum Umgang mit der Handsense auf Sonnabend, 20. Juni, legen. „Die Bauern sensen erst um Johannis am 24. Juni. Daran haben sich die Pflanzen gewöhnt." Noch seien für das Seminar in der Japanischen Schule Plätze frei. Teilnahmekosten: 25 Euro.



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