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Vorstellung der Kandidaten und Kandidatinnen zur KGR-Wahl


Laura Beck, 18 Jahre, Schülerin


Mein Name ist Laura Beck, ich bin 18 Jahre alt und besuche zurzeit die 13. Klasse der Klaus-Groth-Schule Tornesch. Nach meinem Abitur im kommenden Jahr strebe ich ein Studium im sozialen Bereich an. In meiner Freizeit klettere ich gerne, helfe in den DaZ (Deutsch als Zweitsprache)-Klassen und spiele in der Theater AG an meiner Schule.

In der Kirchengemeinde Halstenbek bin ich vor allem in der Kinder- und Jugendarbeit aktiv. Seit über vier Jahren leite ich mit viel Freude und Engagement eine Pfadfindergruppe. Im Rahmen der Pfadfinderarbeit durfte ich 2014 für drei Wochen nach Indien reisen, um in unserem dortigen Partnerstamm neue Gruppenleiter auszubilden und um Umweltprojekte umzusetzen. Ich habe als ausgebildete Teamerin und Jugendleiterin mehrere Konfirmandengruppen begleitet, Familienfreizeiten betreut sowie Kinderbibelwochen mitgestaltet. Als freiwillige Helferin habe ich an zwei Kirchentagen teilgenommen.

Wenn ich in den Kirchengemeinderat gewählt werde, möchte ich mich vor allem für die Kinder und Jugendlichen in unserer Gemeinde einsetzen. Auch möchte ich der kontinuierlich wachsenden Zahl von Pfadfindern als Ansprechpartnerin zur Verfügung stehen.


Prof. Dr. Ursula Büttner, 70 Jahre, Historikerin


Ich bin seit 1991 Kirchenvorsteherin in Halstenbek, arbeite in vielen KGR-Ausschüssen, zur Zeit als Vorsitzende des Ausschusses für Gottesdienst und Kirchenmusik. Ferner bin ich 1. Vizepräses der Kirchenkreissynode Hamburg-West/Südholstein, Mitglied der Landessynode und der Theologischen Kammer der Nordkirche.

Nach 26 Jahren habe ich noch immer Freude an der ehrenamtlichen Mitwirkung bei der Leitung der Gemeinde. Ebenso gerne singe ich in der Kantorei Krupunder. Mein besonderes Interesse gilt den Gottesdiensten, der Pflege eines vielfältigen Gemeindelebens, der ökumenischen Zusammenarbeit und der Begegnung mit dem Judentum. Mein Ziel ist eine offene, menschenfreundliche, den alten und neuen BewohnerInnen Halstenbeks zugewandte Kirche, in der Verkündigung des Evangeliums, Seelsorge und Diakonie gleich wichtig sind. Die Gemeinde muss der feste Grund der Kirche bleiben. Lange Erfahrung, Offenheit für neue Impulse und enge Kontakte zum Kirchenkreis und zur Landeskirche möchte ich einbringen, um den Hauptamtlichen den Raum für kreative, engagierte Arbeit und der Gemeinde eine gute Zukunft zu sichern.


Sven Eckhoff, 23 Jahre, Kaufmann für Büromanagement


Seit ca. 6 Jahren bin ich ehrenamtlich in der Jugendarbeit unserer Kirchengemeinde tätig. Ich unterstütze die Konfirmandenarbeit in der Arche Noah und bin hier auch als Jugendleiter in beiden Jugendgruppen dabei. Außerdem war ich im letzten Jahr Vorsitzender des Jugendausschusses.

In meiner, wenn man das so nennen will, „jüngeren Jugend” war ich der Kirche gegenüber eher skeptisch eingestellt und habe mich darum mit 14 auch gegen die Konfirmation entschieden. Erst nachdem ich einige Zeit in der Jugendarbeit verbracht habe, wurde mir bewusst, wie vielfältig und individuell der Glaube sein kann, sodass ich mich in der Adventszeit 2012 dann doch konfirmieren ließ. Dieser für mich sehr besondere Gottesdienst und der dazugehörige Konfirmationsspruch „Ich will dich segnen und du sollst ein Segen sein” gehören zu den Schlüsselerlebnissen meines bisherigen Lebens.

In den letzten Jahren habe ich in unserer Gemeinde viele tolle Menschen kennen gelernt, Freunde gefunden und Unterstützung erfahren, z.B. durch die Spende der Bundesschlussgruppe, die mir bei der Arbeit mit Straßenkindern in Südafrika half.

Im KGR möchte ich meinen Schwerpunkt nicht einfach nur im Bereich der Jugendarbeit setzen. Hier bin ich ohnehin aktiv und die Sichtweisen und Wünsche unserer jüngeren Mitglieder werden meine Entscheidungen schon alleine deshalb beeinflussen, weil wir uns mehrmals pro Woche treffen und austauschen. Es geht mir auch darum, die anderen Bereiche der kirchlichen Arbeit kennen zu lernen und mich einbringen zu können. Ich würde mich freuen nach der Wahl neue und spannende Aufgaben in unserer Gemeinde übernehmen zu dürfen.


Marie Tamara Frohbös, 19 Jahre, Studentin


Ich bin im Alter von 4 Jahren nach Halstenbek gezogen. Zunächst habe ich im weihnachtlichen Krippenspiel mitgewirkt und an Freizeiten teilgenommen. 2011 habe ich dann beschlossen, mich hier konfirmieren zu lassen. Ich hatte das Glück, dass mein Konfirmandenunterricht bei Pastor Dierks mich begeistert hat. Deshalb habe ich beschlossen, mich mehr hier in der Gemeinde zu engagieren.

Nach der Konfirmation fing ich zunächst an, als Teamerin für die neuen Konfirmanden und Kirchenfreizeiten zu arbeiten. Zusätzlich war ich regelmäßig am Donnerstagabend in der Jugendgruppe. Im selben Jahr wurde auch der erste Jugendausschuss gewählt, in dem ich Mitglied war. In diesem Jahr habe ich mein Abitur gemacht und studiere nun an der Universität in Hamburg. Ich bin die Vorsitzende des Jugendausschusses unserer Gemeinde und immer noch gerne bei der Jugendgruppe.

Basierend auf meinem Lebenslauf konnte ich bisher viel Erfahrung in der Kinder- und Jugendarbeit sammeln. Den Schwerpunkt meiner Arbeit im KGR möchte ich daher in diesem Bereich setzen, weil dieses auch die Zukunft unserer Gemeinde sichert. Ich möchte dafür sorgen, dass unsere jungen Gemeindemitglieder die gleichen positiven Erfahrungen mit dieser Gemeinde machen können, wie ich sie erleben durfte. Dazu gehören für mich insbesondere vielfältige Angebote, um sich treffen zu können, Spaß zu haben und im Zweifelsfall immer ein offenes Ohr zu finden.


Dagmar Janssen, 63 Jahre, Buchhändlerin


Ich bin 63 Jahre alt, verheiratet und lebe seit über 30 Jahren in Halstenbek-Krupunder und leite bei Libri (Buchgroßhandel) den Einkauf Belletristik/Sachbuch. Zum Ende des Jahres höre ich auf zu arbeiten. Dann werde ich mehr Zeit haben, mich noch stärker in der kirchlichen Gemeinde zu engagieren. Sehr viel Spaß macht mir die Arbeit im Frauenkreis und ich finde es sehr wichtig, unsere Pastoren bei ihren vielfältigen Aufgaben zu unterstützen.

Eine der Hauptaufgaben des KGR ist die Verwaltung und die Haushaltsführung unserer Kirchengemeinde. Durch meinen beruflichen Umgang mit Zahlen und Finanzen hoffe ich, diese Themen unterstützen zu können. Gerne möchte ich mich mehr mit Kindern und Jugendlichen beschäftigen. Außerdem liegt mir die Kirchenmusik sehr am Herzen, denn ich denke, die Musik ist auch eine gute Basis für die Gemeinschaft in unserer Gemeinde.


Meine Janssen, 64 Jahre, Dipl.-Mathematiker


Ich bin 64 Jahre alt, in Ostfriesland geboren, verheiratet und wohne seit 1985 in Halstenbek.

Als Diplom-Mathematiker habe ich über 30 Jahre in der Datenverarbeitung bzw. Informationstechnologie eines großen Versicherungskonzerns gearbeitet.

Ende 2008 wurde ich in den Kirchenvorstand der ev.-luth. Kirchengemeinde Halstenbek gewählt. Bis jetzt habe ich mich in den Ausschüssen für Erwachsenenarbeit, Ökumene und Partnerschaft und Kita engagiert. Seit 2014 bin ich stellvertretender Vorsitzender des Kirchengemeinderats und Mitglied im Geschäftsführenden Ausschuss/Finanz-Ausschuss. Neben den eher mit Verwaltungsangelegenheiten befassten Bereichen mache ich auch gerne praktische Arbeit, sei es z.B. bei den Bürostunden der Arche Noah, sei es bei den Gottesdiensten als Lektor oder Küster.

Diese Aufgaben möchte ich auch in der kommenden Periode fortsetzen und dazu beitragen, dass unsere Kirche für die Menschen in Halstenbek lebendig erhalten bleibt.


Dr. Stephanie Kahle, 39 Jahre, Juristin


Ich bin in Halstenbek aufgewachsen, habe während meines Jurastudiums, meiner Promotion und meines Referendariats in Göttingen, Bologna und Hamburg gelebt. Seit fünf Jahren wohne ich mit meiner Familie, meinem Mann und meinen beiden Kindern, wieder in Halstenbek. Wir sind hier angekommen und zu Hause. Ich würde gerne meine Erfahrung, mein Engagement und meine Freude in die Arbeit des Kirchengemeinderats einbringen.

Mein Wunsch ist es, dass unsere Gemeinde lebendig ist. Kirche sollte da sein, wo die Menschen sind. In unserer Gemeinde bestehen viele Kontakte in der Ökumene, zu anderen Kirchengemeinden, zur Politik, den Sportvereinen, den Schulen und vielen anderen Einrichtungen. Diese Kontakte sind eine Bereicherung für beide Seiten und sollten gepflegt und ausgebaut werden. Ein ganz besonderer Schwerpunkt sollte auf der Kinder- und Jugendarbeit liegen. Wir sind eine junge Gemeinde. Den Kindern und Jugendlichen durch ein vielfältiges und buntes Angebot ein gutes Rüstzeug für ihr Leben zu geben, sollte eines der wichtigsten Ziele der Gemeindearbeit sein.

Kirche sollte einen Raum der Begegnung schaffen, in dem sich Alte und Junge, Fröhliche und Traurige, Gläubige und Zweifelnde, Gestresste und Zuhörer, Hilfesuchende und Träumer treffen können. Hierbei ist es wichtig, auch diejenigen, die vor großen Gefahren geflohen und in unser Land gekommen sind, zu unterstützen und zu integrieren.


Anna-Lena Krijan, 37 Jahre, Diakonin


Ich heiße Anna-Lena Krijan und bin 37 Jahre alt. Ich habe zwei Kinder, Mia-Maria (8 Jahre) und Emma (6 Jahre), und wohne mit meinem Mann Ivica in Stellingen. Ich bin Sozialpädagogin und Diakonin und gestalte seit dem 01.11.2011 die Arbeit mit Kindern der Kirchengemeinde hauptamtlich mit. Seit Ende 2012 bin ich im KGR.

Mir ist es wichtig, dass eine Gemeinde Heimat für Menschen jeden Alters und jeden Temperaments sein kann. Auch in der Kinder- und Jugendarbeit: verschiedene Gruppen und Projekte, für jeden ist etwas dabei. Zusammen mit den anderen Angeboten in der Gemeinde kann jeder Mensch (ob groß, ob klein) in der Kirchengemeinde Halstenbek etwas für sich finden.

Ich wurde von Anfang an sehr herzlich aufgenommen. Ich tingelte erst einmal durch bestehende Gruppen, um viele Menschen kennen zu lernen. Und schon bei der Seniorenweihnachtsfeier in der Arche in meiner 6. Arbeitswoche in Halstenbek hatte ich das Gefühl, schon immer hier gewesen zu sein. Ich werde im KGR neben meinem Steckenpferd der Kinder- und Jugendarbeit besonders meine Augen und Ohren für die Belange der Mitarbeiterschaft offen halten.


Marc Weizmann, 43 Jahre, Projektleiter


Ich bin verheiratet und habe zwei Kinder. Seit wir 2010 nach Halstenbek gezogen sind, habe ich sehr positive Erfahrung mit der Kirchengemeinde Halstenbek gemacht. Die professionelle und sehr offene Art, wie in dieser Gemeinde gearbeitet wird, habe ich so noch nirgendwo kennengelernt.

Seit meiner Jugend bin ich der Kirche verbunden, erst als Teilnehmer einer Jungschar, dann später selber als Gruppenleiter. Zum Schluss habe ich noch als Vorstandsmitglied des Jugendwerkes mitgearbeitet. All diese Zeit hat mich sehr geprägt und ich freue mich, diese Erfahrung in unsere Gemeinde einzubringen.

Mein Ziel im KGR ist es, die Gemeinde und ihre Mitglieder bei zukünftigen Veränderungen zu begleiten und zu unterstützen. Ich bin der festen Überzeugung, dass wir uns weiterhin auf den Weg machen müssen zu unseren Gemeindemitgliedern, aber auch zu allen anderen. Wir müssen auf sie zugehen und ihnen das Gefühl geben, dass unsere Kirchengemeinde „ihr“ Ort ist. Hierbei ist es wichtig, auf Vielfalt zu setzen und niemanden auszugrenzen. Ich möchte mich daher dafür einsetzen, dass der KGR die hierzu notwendigen Akzente setzt.


Dr. Ingo Wittern, 64 Jahre, Dipl.- Agraringenieur, wiss. Angestellter der Behörde für Umwelt und Energie in Hamburg


Meine Frau und ich leben seit 1990 in Halstenbek. Unsere inzwischen erwachsenen Kinder gingen in den Kindergarten der Erlöserkirche und hier in die Grundschule und wurden in der Arche Noah konfirmiert. Wir besuchen gerne die Gottesdienste in der Erlöserkirche und in der Arche Noah. Sie sind für mich eine wichtige Richtschnur im Erleben des (Kirchen)-Jahres. Im vergangenen Jahr nahmen wir als ganze Familie an der Gemeindereise nach Israel teil.

Aus unserer dreijährigen Tätigkeit in einem kirchlichen Entwicklungsprojekt in Sambia resultiert unsere Liebe zu Afrika und seinen Menschen. Mehrere Reisen haben uns immer wieder dort hingeführt. Mit dem absehbaren Ende meiner beruflichen Tätigkeit möchte ich meine Zeit und Kraft auch für die Mitarbeit im Kirchengemeinderat einsetzen. Ich sehe darin auch die Möglichkeit des Zurückgebens, nachdem wir viele Jahre Gutes empfangen durften. Talente und Fähigkeiten der Gemeindemitglieder zu entdecken und in die gemeindliche Arbeit einzubinden, sehe ich als eine herausfordernde Aufgabe an. Ich möchte mich im Bereich der Ökumene für Austausch und Erneuerung einsetzen. Auch eine Begleitung baulicher Vorhaben der Kirchengemeinde kann ich mir vorstellen.