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Interview mit Tobi Higle
- ADTV Tanzzeit Higle, Halstenbeker Wirtschaftskreis





Redaktion: Herr Higle, als Vorsitzender des Halstenbeker Wirtschaftskreises e.V. (HWK) haben Sie von Herrn Görner eine nicht ganz leichte Aufgabe übernommen. Wie ist es dazu gekommen?
Tobi Higle: Ich wohne nun seit 11 Jahren in Halstenbek und fühle mich heimisch. Das Ziel, Halstenbek noch interessanter/lebendiger zu machen, war der Grund. Wir können nur etwas als Gemeinschaft schaffen.

Was sind Ihre Aufgaben und Ziele?
Meine Frau Kira ist für den Wirtschaftskreis in erster Linie zuständig und übernimmt sehr viel von der Organisation. Es müssen natürlich die Feste geplant, Mitglieder betreut und sehr vieles mit dem Rathaus koordiniert werden.

Wie viele Mitglieder haben Sie? Sind alle Gewerbetreibenden aus Halstenbek dabei?
53 Mitglieder sind wir zur zeit und natürlich gibt es wesentlich mehr Gewerbetreibende in Halstenbek.

Wer ist außer Ihnen im Vorstand tätig?
Michael Lemke (Provinzial), Andrea Daub (Gemeindewerke) und Hauke Lüchau (Lüchau Baustoffe) sind im Vorstand.

Werden die bekannten Veranstaltungen wie Fahrradorientierungsfahrt an Himmelfahrt und Herbstfest im September weiterhin durchgeführt? Welcher Arbeitsaufwand ist dafür erforderlich?
Auf jeden Fall halten wir an den beiden Festen fest! Es ist immer ein großer Aufwand, die inzwischen sehr großen Feste zu organisieren und auch die Gastronomie und Aussteller/Mitglieder glücklich zu machen.

Haben Sie dabei ehrenamtliche Helfer?
Leider ist das Ehrenamt in der heutigen Zeit sehr schwer umsetzbar, da gefühlt jeder im HWK so viel mit seinem eigenen Leben/Betrieb eingespannt ist. Die Helfer, die da sind, leben unseren Traum von der Verschönerung Halstenbeks.

Gibt es weitere Aktivitäten?
Wir wollen natürlich noch mehr Mitglieder gewinnen und sind immer auf der Suche nach einem Anreiz für die Gewerbetreibenden. Momentan arbeiten wir an einem Konzept mit Vorträgen und Fortbildungen für die Mitglieder, um noch mehr Wertigkeit der Mitgliedschaft zu erreichen.

Sie leiten in Halstenbek die Tanzschule „Tanzzeit“. Welche Angebote gibt es hier und wie werden diese angenommen?
Wir haben ein sehr großes Angebot an Tanzkursen von 20 Monaten bis ins hohe Alter. Der Zuspruch ist sehr gut und somit bauen wir jetzt sogar unseren zweiten Saal um und vergrößern. Durch die ganzen Veranstaltungen für Kinder, Jugend und Erwachsene haben wir natürlich auch immer eine gute Außenwerbung und jeder kennt die „Tanzzeit“ – dies freut mich natürlich sehr.

Wie ist Ihr Verhältnis zur Gemeinde und Kirchengemeinde Halstenbek?
Das Verhältnis ist sehr gut. In Halstenbek spricht man miteinander und nimmt auch manchmal „den kurzen Dienstweg“ und klärt Dinge schnell. Manchmal haben Kira und ich das Gefühl, dass wir die einzigen jungen Eltern sind, die noch in der Kirche sind, denn viele unserer Freunde sind aus der Kirche ausgetreten. Solche Kirchenrepräsentanten wie Malte Lei oder Anna-Lena sind eine wirkliche moderne Bereicherung für die Kirche und genau dies muss weiter verfolgt werden.

Wie gefällt Ihnen der Gemeindebrief?
Wir lesen den Gemeindebrief immer, denn ob es das Frühstück oder der Kindergottesdienst ist – man muss sich ja informieren.

Das Interview führte Klaus Badewitz.