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Adventsmarkt



Am 30. November und 1. Dezember wird in Halstenbek der traditionelle Adventsmarkt stattfinden. Bisher hieß er immer Weihnachtsmarkt. Auf den Plakaten wurde gezählt, der wievielte Markt es denn sei. Doch in diesem Jahr wird einiges anders werden.

Erst einmal der Name: Die Zeit vor Weihnachten ist die Adventszeit. Und Advent heißt Warten. Warten auf Jesus. Warten darauf, dass Weihnachten wird. Wir zelebrieren die Vorfreude auf Jesu Geburt. Wir freuen uns auf ein Fest – so wie wir uns ab Januar schon auf den gebuchten Sommerurlaub im August freuen. Vorfreude ist schön. Das Vorfreuen ist mindestens genauso schön, wie das spätere Ereignis selbst. Und es ist eben eine Freude über das, was kommen wird. Und noch nicht das Ereignis selbst. Genau deswegen ist es schön, dass unser „Halstenbeker Weihnachtsmarkt“ nun auch offiziell in „Halstenbeker Adventsmarkt“ umbenannt wurde.

Vom ersten Advent an dauert es noch so viele Tage und Wochen bis zum Heiligen Abend. Es ist ein „Vorfreudemarkt“. Unser Markt ist ein „Ich warte auf die Geburtstagsparty für Jesus“ Markt und weil dieses Ereignis so schön ist, strahlt diese Vorfreude schon jetzt in die Adventszeit aus.

Und das heißt, wir wollen auf unserem Adventsmarkt wieder in die Wartezeit vor Weihnachten eintauchen. Der Geruch von Waffeln und Mutzen, Glockenklang und Tannengrün, Kinderlachen auf dem Kettenkarussel, der leere Stall und Maria auf dem Esel, Kuchen essen mit lieben Menschen.

Damit kommen wir zur nächsten Neuerung auf dem Adventsmarkt. Denn wie ein Kaleidoskop, welches gedreht wird, gleich viele neue Farbspiele erkennen lässt, passierte im Vorfeld des Adventsmarktes einiges an Änderungen. Zuallererst wird das Rathaus für Besucher gesperrt sein. Dieses hat brandschutztechnische Gründe. Die schönen Sachen der Kunsthandwerker und Kunsthandwerkerinnen sollen dennoch verkauft werden können. Im Rathaus wurde beschlossen, dafür ein großes Zelt auf dem Rathausparkplatz Richtung Feldstraße aufzustellen. Mit dieser Verschiebung des Adventsmarktes Richtung Kirchengrundstück ergaben sich gleich Ideen, wie auch Kirche und Gemeindehaus gut genutzt werden können. So wird es den Kuchenverkauf nun im Gemeindehaus geben.

Und wo es Bewegung gibt, entsteht Wärme und Wachstum: neue Ideen kamen auf, andere Akteure kamen ins Spiel oder auch eine andere Zusammensetzung. So bieten die Kirche bzw. kirchliche Einrichtungen und das Rathaus und deren Mitspieler dieses Jahr viel für Groß und Klein an:

Auf dem Rathausplatz wird es ein Kinderkarussel geben. Darum gruppieren sich Essens- und Getränkebuden. Und natürlich sind die drei Schafe wieder dabei und dürfen gestreichelt und geknuddelt werden. Die Pfadfinder bieten Stockbrot, Brennpeterarbeiten, Mutzen, Kerzen ziehen, Enten angeln und Dosen werfen an. Eine Bühne bietet Platz für verschiedene Chorauftritte, am späten Samstagnachmittag gibt es ein Adventsliedersingen.

An der gewohnten Stelle findet man das Kirchenzelt. Im Eingang natürlich wieder den Punsch, mit oder ohne Schuss ist er zu haben. Dann befindet sich der Diakonieverein Migration mit einigen Workshops und Bastelangeboten im Kirchenzelt. Und an die Stelle des Kuchentresens reiht sich nun der Waffelverkauf und wird verführerisch duften.

Geht man nun den Fußweg weiter Richtung Parkplatz, kommt man am leeren, erleuchteten Stall vorbei. Und zwischendurch immer mal wieder auf der anderen Seite an einer Bude mit Kunsthandwerk oder Essen. Zur Linken taucht nun direkt am Parkplatz das Zelt vom Maceió e.V. auf. Dort können Weihnachtswünsche an das Christkind zu Gunsten der Straßenkinder von Macieó geschrieben werden. Die Karten schmücken einen Christbaum vor dem Zelt.

Das Kunsthandwerkerzelt liegt nun vor uns auf dem Parkplatz. Dort hinein kann man einen Abstecher machen, Weihnachtsgeschenke kaufen und viel Adventsstimmung für Zuhause einpacken. Nun geht es dann weiter Richtung Gemeindehaus. Hinter dem Tor zum Spielplatz erwarten uns zwei Einhörner. Streicheln, reiten, warmer Tiergeruch - der Ort wird nicht nur die ganz Kleinen zum Verweilen und Verzaubern einladen.

Ist man tüchtig durchgefroren, geht es im Gemeindehaus weiter: Kuchenverkauf und gemütliche Kaffeerunde ist möglich, Marmelade kann erstanden werden, Kinder können sich schminken lassen, das Klimabündnis informiert. Ein Märchenerzähler tritt auf, Pfefferkuchenhäuser gibt es zu kaufen und die Spielothek bietet ein Programm an. An beiden Tagen des Adventsmarktes findet jeweils auch ein Konzert in der Erlöserkirche statt, am Sonntag sind insbesondere Familien und Kinder zum Familiengottesdienst, den die KiTa gestaltet, herzlich eingeladen.

Der Adventsmarkt wird ein Knaller – und alles bisher gewesene toppen!

Anna-Lena Krijan

- Sa., 30. November, 14-21 Uhr,
So., 1. Dezember, 13-20 Uhr,
Rathausmarkt und Erlöserkirche