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Ansgarkreuz für Kirchenvorsteherin Prof. Dr. Ursula Büttner





Der Kirchenkreis Hamburg-West/Südholstein verleiht der Halstenbeker Kirchenvorsteherin Prof. Dr. Ursula Büttner seine höchste Auszeichnung für Ehrenamtliche in der kirchlichen Arbeit: das Ansgarkreuz. Der Halstenbeker Kirchengemeinderat hatte dazu die Anregung gegeben – auch aus Anlass der Tatsache, dass sich Frau Büttner nach 30 Jahren intensivem Mitwirken im Kirchengemeinderat von 1990 – 2020 nun aus diesem Amt verabschieden möchte.

Die Verleihung des Ansgarkreuzes an Frau Büttner wird im Gottesdienst am Sonntag, den 7. Juni, 10 Uhr in der Erlöserkirche, von Propst Thomas Drope vorgenommen. Zugleich wird sie in diesem Gottesdienst aus ihrem Amt als Kirchenvorsteherin verabschiedet.

Frau Prof. Dr. Büttner ist seit Jahrzehnten auf den verschiedenen Ebenen der Kirche ehrenamtlich tätig. In der Kirchengemeinde Halstenbek ist sie seit 1990 Mitglied des Kirchenvorstandes bzw. Kirchengemeinderates und dabei auch in verschiedenen Ausschüssen und Arbeitskreisen tätig, teils als Vorsitzende. Ihr Mitwirken ist dabei höchst engagiert, bisweilen im hartnäckigen Vertreten inhaltlich-theologischer Positionen auch unbequem, aber immer konstruktiv. Die Kirchengemeinde hat ihr gerade auch in der geistlichen Ausrichtung viel zu verdanken.

Auf der Ebene des Kirchenkreises war sie von 1990–2018 Mitglied der Synode des Kirchenkreises Pinneberg bzw. des Kirchenkreises Hamburg-West/Südholstein, in letzterer von 2009-2018 als 1. Vizepräses tätig. Dazu in den Jahren 2011 – 2018 Mitglied in der Arbeitsgemeinschaft „Gedenken“, seit 2018 Teilnehmerin am Arbeitskreis „Anti-Antisemitismus“.

Auf der Ebene der Landeskirche war Frau Büttner im Jahr 2000 Mitglied des Bischofswahlausschusses der Nordelbischen Kirchen, von 2012-2018 Mitglied der Landessynode und 2013-2016 der Theologischen Kammer der Nordkirche. Auch in diesem Bereich hat sie einige prägende Beiträge zum kirchlichen Leben erbracht. Auf EKD-Ebene war Frau Büttner darüber hinaus vom 1988-1991 ständiger Gast und von 1991-2009 Mitglied der Evangelischen Arbeitsgemeinschaft für kirchliche Zeitgeschichte.

Im und auch über den kirchlichen Bereich hinaus gilt das besondere, aus dem beruflichen Umfeld resultierende, aber dann auch ehrenamtliche motivierte Engagement von Frau Büttner dem christlich-jüdischen Dialog. Von 1990-1991 sowie von 1995-2000 war sie im Vorstand der Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit in Hamburg, seit 1989 ist sie als Gründungsmitglied in der wissenschaftlichen Arbeitsgemeinschaft des Leo-Beck-Instituts der Bundesrepublik Deutschland, seit 2016 im Freundeskreis der Liberalen Jüdischen Gemeinde Hamburg tätig.

Pastor Norbert Dierks, Vorsitzender des Kirchengemeinderates



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