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Was macht eine Studentin in Zeiten des Coronavirus?
Blog auf Papier...



Sina Schmidt, 22, aus Ellerbek studiert an der Evangelischen Hochschule für Soziale Arbeit & Diakonie. Bis zum Ende ihres Studium gibt sie uns kleine Einblicke in ihr studentisches Leben.

Mehr zu den Studienmöglichkeiten am Rauhen Haus gibt es hier: https://www.ev-hochschule-hh.de/


Corona hat uns alle getroffen. Die Schulen, Kitas und Universitäten sind geschlossen und viele Menschen können nicht mehr zur Arbeit gehen. So auch bei mir.

Anfang März habe ich noch voller Freude meine Hausarbeiten abgegeben und mich auf die Zeit zuhause gefreut, um danach wieder frisch ins neue Semester zu starten. Ich hatte mich schon sehr gefreut, meine Uni-Leute wieder zu sehen und voll durchzustarten. Leider hat das große C mir da einen Strich durch die Rechnung gemacht. Alles wurde auf „online“ umgestellt. Jetzt sitze ich zuhause, wie sehr viele andere auch.

Ich muss sagen, die Online-Vorlesungen gefallen mir sehr gut. Ich finde es toll, dass ich in meinem Tempo arbeiten und Pause machen kann, wann ich möchte. Das ist eine Arbeitsweise, an die ich mich gewöhnen könnte ...

Bei mir hat sich der Unialltag auch nicht wirklich verändert. Wir bekommen Texte zur Vorbereitung und Online-Vorlesungen zur Verfügung gestellt. Viele Studenten sagen, sie haben dank Corona viel mehr zu tun und werden mit Arbeit nur so zugeschmissen. Bei mir hält es sich da allerdings gut die Waage.

Jetzt beschäftige ich mich zuhause mit den großen Sozialarbeitern in der Zeit des Nationalsozialismus, Sozialpolitik, Sozialrecht, Psychologie und vielem mehr. Außerdem geht es jetzt an die Suche nach einem Praktikumsplatz für das nächste Jahr.

Trotz der Vorteile, die ich aus der „Corona-Quarantäne“ ziehe, fehlt mir die Gemeinschaft und der Kontakt zu anderen Mit-Studis, zur Familie und zu Freunden.